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Werdegang

Clinomic

Senior Product Designer, Usability Lead · 08/2025 – heute · Aachen

Aufbau von mona OS, der Critical-Care-Plattform von Clinomic, zusammen mit dem Head of Product. Damit lässt sich abbilden, was in der Akutmedizin datenintensiv ist. Ob daraus ein Anästhesie-Informationssystem, ein Patientendaten-Managementsystem oder ein Notaufnahmesystem wird, entscheidet die Konfiguration.

  • Medizinprodukte-UX
  • Interaktionsdesign
  • Designsysteme
  • User Research
  • KI-native Produktentwicklung
  • Informationsarchitektur
  • Object Oriented UX
  • Usability Engineering
  • Design Operations
  • Designführung
  • Discovery und Validierung
  • Domänenrecherche
  • Datenvisualisierung
  • Agentenfähige Designsysteme
  • Design Engineering

mona OS

  • Medizinprodukt Klasse IIa

    Usability nach IEC 62366-1

    Als Usability Lead verantworte ich die Dokumentation für die Zertifizierung. Jede Anforderung lässt sich von der Feldforschung bis ins Produkt verfolgen.

  • Prototyp neben dem Produkt

    Was eine Zeichenfläche nicht trägt, baue ich als lauffähigen Prototyp neben dem Produkt. Teile des Frontends schreibe ich selbst.

  • Getestet vor dem Release

    Ärzte und Pflegekräfte testen die Abläufe formativ, während sie entstehen. Repräsentative Nutzer testen sie summativ vor einem Release.

  • Sicher durch Gestaltung

    Bedienflächen behalten ihre Größe, egal wie dicht die Daten werden. Ein Eintrag von Hand schlägt den Gerätewert.

  • Informationsarchitekturen vor Screens

    Bevor ich Screens gestalte, kartiere ich die Kernobjekte und ihre Beziehungen, in Kooperation mit Ärzten und Pflegekräften.

  • Nichts weggemittelt

    Auf der Zeitleiste eines Patienten mittelt eine gröbere Ansicht nie. Sie zeigt den letzten echten Wert und markiert, was sie verbirgt, damit nichts Relevantes verschwindet.

  • Blueprint für medizinische Oberflächen

    Ich lege die Navigation und die Floorplans für alle Ansichten fest. Patient und Allergien stehen so zum Beispiel immer an derselben Stelle.

  • Vom Standard zur Oberfläche

    Ich gestalte die Oberfläche nach den Regeln von FHIR. Ein falscher Eintrag wird nicht gelöscht, sondern als Fehler gekennzeichnet. So sieht jeder, was passiert ist.

  • Gewissheit statt Leerstelle

    Sichere Bedienung beginnt bei den mentalen Modellen der Nutzer. Auch ein Nein muss sichtbar sein: „Keine Allergien“ gibt Gewissheit, ein leeres Feld nicht.

  • Reibung, die schützt

    In der Medizin bedeutet Reibung auch Sicherheit. Wo ein falscher Schritt schaden kann, baue ich sie bewusst ein.

  • Laut nur, wenn es zählt

    Eine Ansicht wird nur laut, wenn die Lage es verlangt. Sonst geht der echte Alarm im Rauschen unter.

  • Komplexe Aufgaben, überschaubare Schritte

    Was in der Klinik wie ein Klick aussieht, ist oft eine komplexe Aufgabe. Ich zerlege sie in überschaubare Schritte. Das senkt die kognitive Belastung, und nichts geht unter.

  • Für den echten Arbeitsplatz

    In der Klinik gibt es geteilte Rechner, Handschuhe, Medienbrüche und ständige Unterbrechungen. Ich gestalte für diesen Alltag, nicht für einen Nutzer im Büro.

  • Muster statt Wildwuchs

    Viele Dokumentationsaufgaben sehen unterschiedlich aus und laufen doch gleich ab. Ich arbeite gemeinsame Muster heraus und mache sie verfügbar. Neue Dokumentationsaufgaben bauen so darauf auf, statt immer neue Varianten zu erzeugen.

Designsystem

  • 11 % → 76 % der geforderten Bausteine verwendet

    KI-natives Designsystem

    Agenten bekamen nur einen einfachen Satz wie „Bau diesen Screen“ und keine menschliche Hilfe. Schon beim ersten Versuch verwendeten sie 76 Prozent der geforderten Bausteine, ohne das Designsystem nur 11.

  • Kontrast, der gemessen wird

    Farben haben Rollen, und der Kontrast jeder Paarung wird gemessen. Status hängt nie allein an der Farbe.

  • Viele Standards, ein Designsystem

    Ein klinisches Produkt muss mehreren Standards zugleich folgen. Ich führe sie in einem Designsystem zusammen. So ist jede Ansicht von Anfang an sicher und gut bedienbar.

Rolle und Team

  • Research in der Klinik

    Ich war im OP und auf der Intensivstation und habe zugesehen, wie dort gearbeitet wird.

  • Designteam

    Ich leite fachlich ein kleines Designteam, das ein deutlich größeres Entwicklungsteam mit umsetzbarer Arbeit versorgt.

  • KI-Agenten führen

    Einen Großteil des Prototyps bauen KI-Agenten. Ich schreibe die Spezifikation, prüfe vor dem unumkehrbaren Schritt und finde, was ihnen entgeht.

  • Research über Nutzer hinaus

    Vor einem Konzept lese ich, was die Arbeit regelt: klinische Leitlinien, Fachvereinbarungen, Sicherheitsmeldungen und Konkurrenzprodukte, jede Aussage danach gekennzeichnet, wie gut sie belegt ist.

  • Kritik vor dem Code

    Entwickler, Ärzte und Pflegekräfte kritisieren einen Entwurf, bevor ihn jemand baut. Ihre Einwände ändern ihn, solange das noch wenig kostet.

  • Designarbeit aufgesetzt

    In den ersten Wochen habe ich aufgesetzt, wie hier gestaltet wird: Prinzipien, Design-Critiques, Personas und Usability Engineering im regulierten Prozess.

  • Spezifikation ohne Drift

    Ein Entwurf kommt als Ticket mit Begründung und prüfbarem Verhalten in die Entwicklung, und seine Referenzseite ist eingefroren, damit Bild und Anforderung nicht auseinanderlaufen.

  • Ein Studio für Designarbeit

    Ich habe ein Designstudio gebaut, das komplexe Designarbeit als Daten hält: offene Fragen, Entscheidungen und die Tests, die sie klären. Agenten arbeiten darin über einen MCP-Server.